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Zumba®, der Fitness Sporttrend

Ein neuer Sporttrend für Fitness macht erfolgreich die Runde um die ganze Welt. Zumba®! Dabei handelt es sich um ein gesundes Fitnesskonzept, das Aerobic mit lateinamerikanischen sowie internationalen Tänzen kombiniert. Wie sehr viele gute Erfindungen ist auch Zumba® aus einer zufälligen Situation heraus entstanden.

In den 1990er Jahren kreierte der Tänzer, Choreograf und Fitnesstrainer Alberto „Beto“ Perez diese Fitnessvariante in Kolumbien. Ganz nach dem Motto „Not macht erfinderisch“. So hatte der kolumbianische Fitnesstrainer Alberto Perez zu seinem Aerobic-Kurs die dafür vorgesehene Musik vergessen. Daraufhin musste er mit einem Mix aus Latin Salsa und Merengue seiner privaten Musik-Kassetten aus seinem Auto improvisieren. Zumba® war geboren!

Zumba®, die Fitness Mischung aus Gymnastik, lateinamerikanischer Musik und Tanz bewegt den ganzen Körper, sorgt für Lifestyle und Fitness, macht sehr viel Spaß und verbrennt Kalorien.

Der Fitness Erfolg des von „Beto“ Perez entwickelten Fitness-Konzeptes wurde zum Lifestyle Trendsport auf der ganzen Welt. Über die eigenen Landesgrenzen hinaus gelangte Zumba® zunächst in die USA und daraufhin auch nach Europa. Heute wird Zumba® in 125 Ländern an mehr als 100.000 Standorten veranstaltet. Nach Aussage der Veranstalter nehmen rund 12 Millionen Menschen wöchentlich an Zumba® Kursen teil. Von diesem rhythmischen Lifestyle Konzept für Fitness sind besonders Frauen begeistert.

Musik und Tanz, stets ein Balsam für Körper, Geist und Seele, in Verbindung mit Aerobic sorgt für einen hohen Kalorienverbrauch. Besonders lateinamerikanische Musik und Tanzarten sind sehr rhythmisch und harmonieren sehr gut mit Gymnastik-Techniken.

Sportwissenschaftler widerlegen zwar die Behauptung, es werden pro Zumba® Stunde 1000 Kalorien verbraucht, bestätigen jedoch die Tatsache, dass Zumba® Fitness ein exzellenter Kalorienburner ist. Realistisch ist ein Kalorienverbrauch von durchschnittlich 400 Kalorien, da durch Zumba® der gesamte Körper aktiv ist. Der Trendsport ist zwar ein Ganzkörpertraining, jedoch hängt die Kalorienverbrennung von der Zumbavariante, dem Instructor, dem Song und nicht zuletzt auch von der individuellen Fitness und Belastungsgrenze ab.

Der Zumba® Trendsport zielt jedoch nicht auf das Abnehmen von Körpergewicht, sondern auf die Fitness für den ganzen Körper, sowie auf den damit verbundenen Spaß und gute Laune ab.

Tipps für Ihr Zumba® Workout:

  • Auf jeden Fall ein Handtuch und ausreichend Wasser mitnehmen.
  • Wenn Sie sich entscheiden Zumba® öfters zu machen, auf jeden Fall einen Sport-BH kaufen.
  • Auf keinen Fall Laufschuhe anziehen, denn Laufschuhe sollen Sie beim Laufen „in der Spur halten“. Am besten sind Tanzschuhe, die im Fachhandel bezogen werden können .
  • Zumba macht erst nach der 3ten Stunde richtig Spaß – halten Sie durch!

Zumba® Fitness gibt es für alle Altersgruppen, in verschiedenen Variationen wie zum Beispiel im Wasser sowie für unterschiedliche Trainingsziele. Es gibt in Abhängigkeit der Zielgruppe unterschiedliche Fitness Arten von Zumba®. Hauptmerkmal ist das aktive Training mit rhythmischen Bewegungen aus Gymnastik und Tanz in Verbindung mit ausgewählter rhythmischer Musik.

Ein Zumba® Fitness Kurs wird von einem Instructor geleitet. Es werden alle Muskeln, Gelenke und das Becken auf angenehme Weise gefordert. Während und am Ende des Zumba® Lifestyle Kurses entsteht ein angenehmes Glücksgefühl, was trotz des ausgepowerten Körpers stets ein breites Lächeln hervorbringt.


Quelle:

https://www.gesundheit.de/wellness/entspannung/entspannungs-know-how/progressive-muskelentspannung-nach-jacobson

Progressive Muskelentspannung 

Der Entdecker dieses Entspannungsverfahren ist der amerikanische Arzt Edmund Jacobson. Er beschäftigte sich Anfang des 20. Jahrhunderts eingehend mit der Funktion der Muskeln und fand heraus, dass durch ein gezieltes Anspannen und anschließendes Lösen einzelner Muskelgruppen eine tiefe Entspannung erreicht werden kann. Wenn wir Angst haben, unter starker Anspannung oder Druck stehen, spannt sich automatisch unsere Muskulatur an, zum Beispiel schließt man die Hände unbewusst zur Faust. Je größer die psychische Anspannung durch Ereignisse wie Stress, Angst oder Ärger ist, desto ausgeprägter sind auch die Muskelanspannungen. Unter Umständen können sich Blockaden ergeben, die Schmerzen und psychosomatische Störungen verursachen.

Muskelanspannung ist die Folge von Stress

Die progressive Muskelentspannung (PM), Tiefenmuskelentspannung oder "progressiv relaxation" genannt, verhilft durch Auflösung muskulärer Spannungszustände zu geistiger und körperlicher Ruhe und Erholung vom oft belastenden Alltag. Ganz nach dem Motto: Durch körperliche Entspannung hin zur seelischen Entspannung. Stressbedingte Beschwerden lassen nach, die Entspannung wirkt sich positiv auf den ganzen Körper aus, macht ruhig und gelassen.

Progressive Muskelentspannung ist leicht erlernbar, man benötigt keine Vorkenntnisse oder ein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen. Die Methode ist sogar leichter zu erlernen als autogenes Training: Autogenes Training beruht auf autosuggestiver Basis, während die progressive Muskelentspannung eine rein körperliche Methode ist. Als Entspannungsmethode ist sie – neben der Behandlung von Verspannungen und Haltungsschäden – gut zur Stressbewältigung für nervöse und unruhige Menschen geeignet.

Progressive Muskelentspannung: Wie geht das?

Das Prinzip dieser Tiefenentspannung ist denkbar einfach und beruht darauf Muskeln zunächst anzuspannen, die Anspannung kurz zu halten und dann zu entspannen. Das Ziel: Durch gezieltes Anspannen verschiedener Muskelgruppen und anschließender Lösung der Spannung soll sich die Muskulatur über das Ausgangsniveau hinaus entspannen.

  1. Zunächst konzentriert man sich auf eine Muskelgruppe, zum Beispiel die rechte Hand. Die Hand wird langsam zur Faust geballt. Dabei die Spannung in den Muskeln der rechten Hand spüren und die Muskeln immer stärker anspannen.
  2. Die Spannung etwa 5 bis 8 Sekunden halten.
  3. Anschließend die Hand etwa 30 Sekunden lang bewusst lockern. Übung wiederholen.
  4. Nach 40 Sekunden Entspannung geht man zur nächsten Muskelgruppe über.

Das Grundverfahren umfasst 16 Muskelgruppen, die nacheinander an- und anschließend wieder entspannt werden. Die Übungen können im Liegen oder Sitzen durchgeführt werden. Je höher der Kontrast zwischen Anspannung und Entspannung ist, desto größer ist auch der nachfolgende Entspannungszustand.

Spürbare Fortschritte durch regelmäßiges Training

Mit der Zeit lernt man, ein Gefühl für Anspannung und Entspannung (Relaxation) zu bekommen. Man merkt schnell, wie sich die Anzahl der Übungen steigern lässt, wie oft die Übungen wiederholt werden können und wann man aufhören sollte, um die positive Wirkung der progressiven Muskelrelaxation nicht ins Gegenteil zu verkehren.

Progressiv, also voranschreitend ist das Training, da es der Übende nach der kurzen Anspannungsphase mit fortschreitender Praxis immer besser lernt, die entsprechende Muskelgruppe zu entspannen. Das setzt allerdings voraus, dass regelmäßig geübt wird.

Wann kommt PM zur Anwendung?
  • Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerz, Migräne
  • Schmerzen
  • Stress, innere Unruhe, Schlafstörungen, Angstzustände
  • Nervosität, Spannungsgefühle, psychovegetative Erschöpfungssyndrom
  • Gesundheitsvorsorge – Toleranzerhöhungen gegenüber Stress
  • Steigerung der Körperwahrnehmung
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körpergefühls
  • Verbesserte Selbstaufmerksamkeit und erhöhte Sensibilität

 

Fazit: Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Das Verfahren gilt als eines der einfachsten und effektivsten Entspannungsübungen überhaupt und man kann es in wenigen Wochen lernen. Viele Menschen, die sich mit Entspannungstechniken schwer tun, können diese Methode mühelos erlernen. Sie ist sehr wirkungsvoll und fast überall und zu jeder Zeit anwendbar.



Mehr zum Thema: https://www.gesundheit.de/wellness/entspannung/entspannungs-know-how/progressive-muskelentspannung-nach-jacobson